Schaffe ich das? Bin ich gut genug? Soll ich das probieren? Was werden die anderen über mich denken? Was ist, wenn ich es nicht schaffe? Was ist, wenn ich lauter Fehler mache? Was machen die anderen? Bin ich zu blöd dafür? Was ist, wenn ich es nicht kann und zu den schlechtesten gehöre? Mögen mich die anderen? Zieh ich das durch? Soll ich es lieber lassen?

Ich glaube einer jeder von uns kennt diese innerlichen Gedanken! Wir sind im „schlecht über uns denken“, alle ausnahmslos Weltmeister, trauen uns selbst nichts mehr zu und sind gleichzeitig unermesslich gemein zu uns. Wir haben uns über Jahre klein gemacht. Wir haben unseren größten Peiniger 24h am Tag dabei und der hört einfach nicht auf. Immer kritisch und auf das oberflächliche getrimmt. Doch damit muss einmal Schluss sein! Das Maß ist voll! Diese Selbstzweifel bringen uns nirgends hin und auf gar keinen Fall weiter im Leben. Lasst uns die Veränderungen suchen! Denn ist der Lebenssinn wirklich immer wieder dasselbe zu machen, keine Risiken einzugehen und auf einem Level zu bleiben? Ich glaube das nicht und es ist meine persönliche Horrorvorstellung. Unser Leben ist kurz. Rechnet mal die täglichen Stunden in der Arbeit, im Bett, vor dem TV, … was bleibt uns an reiner Lebenszeit übrig? Es ist nicht so viel wie man denkt, deshalb sollten wir diese Jahre voll reinhauen und voll nutzen. Ich will auf keinem Fall mit 80 sagen – warum habe ich das nicht gemacht. Ich will vor meinen Enkeln und Urenkeln sitzen und ihnen tolle Geschichten über mein Leben erzählen. Und nicht darüber wie ich den Fehler bei den Netzwerkeinstellungen gefunden habe. Was es auch sein mag, besser ich habe etwas probiert als gar nicht angefangen. Doch warum haben wir so Angst vor solchen Veränderungen?

Unser Gehirn sucht Beständigkeit, einen fixen Rhythmus, das Gewohnte, bei dem wir jeden Handgriff kennen. Hauptsache nichts neues. Ziel ist unsere Sicherheit! Dieses Programm ist fest in uns verankert, wir haben es ja auch früher täglich gebraucht. Doch genau dieses Sicherheitsprogramm verhindert auch mögliche positive Veränderungen. Unser Gehirn will aber keine Veränderung und bringt dafür alles ins Spiel, um neue Situationen zu verhindern. Dazu senden wir uns pausenlos negative Gedanken. Der eigene Schutz steht an oberster Stelle! Dieser Schutz ist absolut legitim, doch er hindert uns auch im Leben sich neuen Herausforderungen zu stellen, Wagnisse einzugehen und vielleicht glücklich zu werden.

Wir verändern erst etwas, wenn der Schmerz und die Qual so hoch sind, dass es keine andere Lösung mehr gibt. Vielleicht muss es aber nicht immer so weit kommen. Was ist, wenn wir den Bereich, der uns Schmerz bereitet, mit einem „was wäre wenn …“ vergleichen. Hinsetzen und aufschreiben. Was bereitet mir Schmerz, wie bereitet es mir Schmerz, wie lange hält dieses „scheiss“ Gefühl schon an, …? Wie schaut mein Leben aus, wenn ich das verändere, wie könnte ich es verändern, … Visualisiere diesen schönen Gedanken! Stell ihn dir ganz genau vor! Das könntest du zu 100% erreichen! Was ist dir lieber? Jetzt hängt es nur noch von dir ab, starte oder nicht. Traue ich mich oder gehe ich wieder in meine Komfortzone.

Tipps sind gut, aber nur du selbst kannst wirklich die Veränderung für dich selbst finden. Es wird nie jemand kommen und dich zum Supermodel oder Millionär machen, ohne jeden Aufwand. Du bist dafür verantwortlich und es braucht harte Arbeit. Beginne jetzt und lass den „Social Proof“, suche nicht nach der Bestätigung der anderen Leute, „google“ nicht sondern höre tief in dich hinein. Du wirst dir selbst die richtige Antwort geben.

Ich weiß, das sind alles nur gedanken, kein Tutorial, kein How-To. Sich dieser Dinge jedoch bewusst zu sein, nachzudenken und zu reflektieren bringt uns vielleicht mehr als wir denken. Der Samen wächst.