Wann habe ich das letzte Mal so richtig gut geschlafen? Wann bin ich aufgestanden und war völlig ausgeschlafen und bereit in den Tag zu starten? Wann hat mir das letzte mal nach dem Aufstehen nicht der Rücken weh getan? Habe ich eigentlich einen Schlafrhythmus? Wie lange schlafe ich? Ist Blaulicht, vor dem Einschlafen, wirklich so schlecht? Was ist die richtige Temperatur im Zimmer? Habe ich die richtige Matratze?

Ich habe Epilepsie. Mein Schlaf ist bei mir noch viel wichtiger als bei anderen. Bei zu wenig Schlaf ist das Risiko für einen Anfall sehr hoch. Ein Anfall ist ein beschissenes Gefühl und ich will es nie mehr haben. Ein ausgewogener Schlaf muss sein! Feste Zeiten müssen sein! Erholung muss sein!

Ich verschiebe meine Prioritäten.
Mein Schlafzimmer und mein Schlaf kommen sehr weit nach oben. 

Viele Fragen und Einsichten, aber unterm Strich: derzeit schlafe ich nicht gut! Das Thema schlafen wird von vielen extrem verkompliziert und es gibt hunderte Betten, Meinungen und Weisheiten. Keiner kennt sich in dem Dschungel mehr aus und ich fange jetzt auch noch an meinen Senf dazuzugeben! Wem soll man glauben, wer will dir wirklich helfen und wer will dir einfach nur das Geld aus der Tasche ziehen? Ganz offen gesagt, ich weiß auch nicht was für jeden einzelnen die Beste und einfachste Methode ist! Aber vielleicht liegt der Grund dieses WirrWarrs einfach daran, dass wir alle einzigartig sind. Jeder hat seine Vorlieben, Schwächen und eigenen Probleme. Es muss ein jeder selbst entdecken und gleichzeitig auch wollen. Wir verbringen 1/3 unseres ganzes Lebens im Bett und die Zeit möchte ich wundervoll gestalten.

Viele glauben, das Wichtigste ist die Matratze. Passt die, dann sollte alles geregelt sein. Das ist zwar ein großer Punkt, JA, aber, aus meiner Sicht, nur ein Teil der Lösung. Es liegt viel an unserem Umfeld, dem Schlafzimmer und uns selbst. Die Temperatur, die Smartphones, das Licht, die Zeiten, die Dauer, die Dunkelheit, was habe ich vorher getan, Meditation, fern gesehen…

Wenn du deinen Schlaf verbessern willst, dann musst du selbst ran. Gott sei Dank, gibt es so viele Ideen, Vorschläge und Studien in Büchern oder im Web. Auch wenn das ein oder andere nicht das richtige für mich sein muss, ich komme dadurch meinem Ziel immer näher. Klar ist es Arbeit, aber stell dir vor du stehst früh am Morgen wieder komplett entspannt auf. Es tut nichts weh und du könntest Bäume ausreißen. Dieses Gefühl möchte ich wieder haben, ich weiß leider nur nicht wo ich es verloren habe. Ich bin der festen Überzeugung, dass nicht nur die richtige Schlafposition wichtig ist, auch unser Hirn braucht die richtige Entspannung und Erholung von der täglichen Informationsflut.

Ich glaube, nur selbst und durch die eigene Entscheidung dazu kommt man seinem optimalen Schlaf näher. Ich kann euch da Shawn Stevenson vorschlagen, er hat viele und einfache Tipps. Deshalb mache ich mich jetzt auch selbst auf den Weg und suche mir meinen eigenen besten Schlaf! Es liegt an mir!

Mein Ziel ist einfach: ich will gut und angenehm einschlafen und richtig erholt wieder aufstehen. Mehr nicht!

21 Tipps zum besseren Schlaf
Diese Tipps habe ich ausprobiert, lest Sie euch durch, probiert es selbst aus. Manche passen richtig zu mir manche nicht. Mir gefällt, dass die Tipps so einfach anwendbar und logisch sind. Ich brauche kein großes “TamTam”, kleine Änderungen bringen enorm viel. Probiert ein paar Sachen nach und nach aus und seid dabei konsequent und ihr werdet sehen, dass euer Schlaf immer besser wird. Mir ging es zumindest so.

Schöne Grüße

PS. schmeißt eure gesamten elektrischen Geräte raus aus dem Schlafzimmer!!